nun ist der erste monat des jahres bereits wieder um. wenn man darüber nachdenkt, geht das mal wieder ganz schön schnell.
ich habe urlaub. war vielleicht soetwas wie überarbeitet. soll gut tun. hoffentlich. bis jetzt ist es eher langweilig, weil ich nicht weiß, was ich tun soll. meine frau muß weiter arbeiten, das ist sehr schade. der letzte gemeinsame urlaub liegt monate zurück. das macht einem die bedeutung des wortes abhängigkeit wiedermal klar. aber zu ändern ist es nicht.
heute ist der 31.1.05. es sind heute auf den tag genau zwei jahre her, daß ich meinen abschluß erhalten habe. seit genau 2 jahren bin ich bestandteil der arbeitenden masse, die wiederwillig die stütze des staates ist.
es ist aber auch ein weiterer jahrestag. heute vor exakt zwei jahren habe ich mir mein labret gestochen. was mich persönlich betrifft, ist es ein denkwürdiges datum.
deshalb habe ich diesen tag nicht zufällig zum anlaß genommen mir ein weiteres mal ein loch zu stechen. diesmal ist es das rechte ohrläppchen. nach anfänglichen startschwierigkeiten und einigen vollgebluteten tüchern steckt der stecker nun aber doch. es schmerzt, weil die durchführung an sich selbst doch eher schwierig ist. aber nun, es ist vollbracht und erhofft nun die abheilung.
klingt dramatisch, ist aber alles halb so wild.
ich hätte gerne mehr resonanz, mehr verkehr hier. ich weiß, daß ich es zum größten teil selbst in der hand halte, aber wenn man eine sandburg bauen will, muß sand zum wasser kommen.
daran hapert es nunmal zur zeit. und ein großer puplikumsmagnet sind meine spärlichen handwerke nunmal nicht.
nun, ich werde mich auf mein sofa setzen, fern sehen, mein unschuldig geschundenes ohrläoppchen kühlen und sehnlichst auf die heimkehr meiner frau warten.
