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boris bertram
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der erste guß

der rand des innentrichters wird beschnitten. dann wird die pva-folie über das modell gezogen. diese folie wird zuvor in einem feuchten handtuch aufgeweicht. da sie anschließend luftdicht abgebunden wird, legt sie sich bei eingeschaltetem unterdruck eng an alle konturen des modells an. zwischen folie und modell habe ich zwei lagen eines dünnen perlonstrumpfes eingefügt, damit ich später die beiden schäfte leichter voneinander lösen kann.

als erste armierungslage wird ein perlongestrick verwendet. es ist dicker als die zuvor verwendeten strümpfe und verhindert, daß fasern der weiteren armierung aus carbon oder glasfaser irritationen beim patienten auslösen. zudem verhindert es ein verrutschen von fasern, die darauf angewiesen sind gestreckt verarbeitet zu werden, um eine maximale kraftverarbeitung zu gewährleisten.

die erste lage carbon als gesamtverstärkung. üblich ist ein speziell geformter rahmen aus carbonfasern, die die kräfte auffangen, aber das war in dem maßstab leider nicht durchführbar.
 

zwei lagen glasfasergestrick. sie dienen als abstandhalter zwischen den verwendeten carbonlagen, und erhöhen dadurch erheblich die belastbarkeit. da die hier verwendeten glastrikots sehr feine gestricke waren, verzichtete ich auf eine zusätzliche lage nylon-glas oder perlon

die zweite folie. zwischen den beiden folien erzeugt man ein vakuum. nur unter luftabschluß ist es dem acrylharz möglich auszuhärten. das harz wird zwischen die folien verteilt.
 

verwendete materialien und werkzeuge zum gießen.
 
 
 

der erste guß nach der vollendung. so unter verschluß härtet das harz in verbindung mit einem härterpulver nach einigen minuten vollständig aus.

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