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boris bertram
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x-men. man mag comicverfilmungen gut finden oder nicht. kaum bestreitbar ist, daß die effekte für ihre zeit bezaubernd waren. ein lockmittel für mich, wie schon so oft. ich hatte keinerlei vorkenntnisse über die geschichte und mußte daher alle meine eindrücke aus dem film selbst gewinnen. für mich war es zweifellos eine gelungene abendunterhaltung, wenn auch nicht viel mehr. gelungene superhelden in einer zeit, die offenbar dieselben suchte (weitere verfilmungen folgten bekanntlich).
mir persönlich stach die figur des wolverine charakterlich ins auge. meine persönliche identifizierung. einher ging eine gewisse faszination für seine "ausrüstung". wolverine, im film ein mutant mit außergewöhnlichen selbstheilerischen kräften, bekam einst von einem professor metallelemente eingepflanzt, die ihn panzerten aber auch waffen darstellten. sein markenzeichen sind die jeweils drei klingen, die er aus seinen armen hervorschnellen lassen kann - im film zweifellos eindrucksvoll inszeniert.natürlich ist es keine waffe, mit der ich tagtäglich umherspaziere, selbst wenn es eine vollwertige waffe darstellen kann. ich möchte es vielmehr als schmuckwaffe betrachten, die ich mir an die wand hänge werde, wie andere menschen schwerter. küchenmesser alleine tun auch niemandem etwas.
